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Ätiopathogenese der unipolaren Depression

Brakemeier, E.; Normann, C.; Berger, M. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2008 · Heft 3 · S. 379 bis 391

Dokument
345025
CareLit-ID
Jahr
2008
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz
Autor:innen
Brakemeier, E.; Normann, C.; Berger, M.
Ausgabe
Heft 3 / 2008
Jahrgang 51
Seiten
379 bis 391
Erschienen: 2008-03-25 01:17:53
ISSN
1437-1588

Zusammenfassung

Obwohl affektive Erkrankungen seit Jahrzehnten intensiv untersucht werden, besteht überraschend großer Forschungsbedarf bezüglich ihrer Ätiopathogenese. So existiert zwar eine Fülle an neurobiologischen und psychosozialen Erklärungsansätzen, jedoch sind viele der in ihnen postulierten ursächlichen Faktoren noch nicht befriedigend empirisch bewiesen und in übergreifende Modelle integriert. Am besten belegt ist bisher, dass die genetische Belastung eine entscheidende Rolle spielt. Es wird jedoch lediglich die Vulnerabilität für die Erkrankung vererbt, d. h., eine Depression kann sich selbst bei einer entsprechende…

Schlagworte

Ätiopathogenese unipolare Depression affektive Erkrankungen genetische Belastung psychosoziale Faktoren Vulnerabilität Selbstwertsystem dysfunktionale Kognitionen Hilflosigkeit Verhaltensdefizite interpersonelle Theorien frühe Traumata Depression Affective Disorders Genetic Predisposition to Disease Psychosocial Factors