Präimplantationsdiagnostik
Kreß, H. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2007 · Heft 1 · S. 157 bis 167
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei der Präimplantationsdiagnostik (PID) wird an Embryonen, die sich nach künstlicher Befruchtung außerhalb des Mutterleibes befinden, eine Untersuchung auf einzelne genetische oder chromosomale Schädigungen vorgenommen. Das Verfahren wird in der Bundesrepublik Deutschland nicht praktiziert, weil es mit den Vorgaben des Embryonenschutzgesetzes nicht in Einklang gebracht werden kann. Gegen eine Legalisierung sind ethische, religiöse, feministische sowie rechtspolitische Einwände erhoben worden. Der Kern der Vorbehalte besteht darin, dass diese Untersuchungsmethode den Schutz und die Unantastbarkeit des frühen Emb…