Toxikogenetik und Toxikogenomik
Schulz, T. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2006 · Heft 10 · S. 1004 bis 1010
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fremdstoff-metabolisierende Enzyme sind in der Lage, die meisten organischen Substanzen (Industriechemikalien) zu wasserlöslichen Metaboliten umzusetzen. Sequenzvariationen in diesen Enzymen können daher erhebliche interindividuelle Unterschiede in der Metabolisierungskapazität zur Folge haben. Es werden relevante Sequenzvariationen der Phase I (Cytochrome P450) und der Phase II (Glutathion S-Transferasen, N-Acetyltransferasen, Sulfotransferasen, UDP-Glucuronosyltransferasen) dargestellt und die arbeitsmedizinische Bedeutung diskutiert. Als Instrument für eine individuelle Risikoabschätzung in der betrieblichen…