CareLit Fachartikel

Glykotoxine und Zellaktivierung

Michalsen, A.; Bierhaus, A.; Nawroth, P.P.; Dobos, G.J. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2006 · Heft 8 · S. 773 bis 779

Dokument
345380
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz
Autor:innen
Michalsen, A.; Bierhaus, A.; Nawroth, P.P.; Dobos, G.J.
Ausgabe
Heft 8 / 2006
Jahrgang 49
Seiten
773 bis 779
Erschienen: 2006-08-01 23:17:16
ISSN
1437-1588

Zusammenfassung

Die AGE-RAGE-Interaktion ist ein kürzlich beschriebener möglicher pathogenetischer Mechanismus chronischer und inflam matorischer Erkrankungen wie Arterio sklerose, Diabetes mellitus oder Niereninsuffizienz. AGEs (advanced glycation end products) werden in einer Glykierungsreaktion von Zuckern mit Eiweißen und/oder Fetten aus der Nahrung in Abhängigkeit von der Zubereitungszeit, Zubereitungstemperatur und Sauerstoffverfügbarkeit gebildet. Im Körper akkumulieren sie in Geweben und Gefäßen. Die Bindung von AGEs an den AGE-Rezeptor (RAGE) auf der Oberfläche von Zellen induziert eine ausgeprägte inflammatorische Rea…

Schlagworte

Glykotoxine Zellaktivierung AGE-RAGE-Interaktion chronische Erkrankungen Arteriosklerose Diabetes mellitus Niereninsuffizienz inflammatorische Reaktion Ernährung Mittelmeerkost Kalorienrestriktion therapeutisches Fasten Glycation End Products Advanced Receptors Cell Surface