Die elektronische Gesundheitsakte in Deutschland
Warda, F. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2005 · Heft 7 · S. 742 bis 746
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Elektronische Gesundheitsakten (EGA) als institutionsübergreifende Anwendungen zur Dokumentation medizinischer Informationen unter der Führung und Hoheit des Patienten verändern das traditionelle Arzt-Patienten-Verhältnis. Im Gegensatz zur elektronischen Patientenakte (EPA), die vom behandelnden Arzt geführt wird, hat der Patient für seine EGA das alleinige Recht zu bestimmen, wer welche Daten in seine Akte einfügen und einsehen darf. Dadurch werden das informationelle Selbstbestimmungsrecht des Patienten und seine Mitwirkungsmöglichkeiten im Behandlungsprozess erheblich gestärkt. Es wird die aktuelle Situation…