Thiomersal und Impfungen
Weisser, K.; Bauer, K.; Volkers, P.; Keller-Stanislawski, B. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2004 · Heft 12 · S. 1165 bis 1174
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Thiomersal wurde in den 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts erstmals zur Konservierung von Impfstoffen eingesetzt, um Kontaminationen mit Bakterien und Pilzen zu verhüten. Thiomersal ist eine organische Verbindung, die zu 49 Gewichtsprozent Quecksilber (Hg) enthält. Es ist allgemein bekannt, dass Quecksilber und dessen Verbindungen, zu denen auch Thiomersal, Ethylquecksilber und Methylquecksilber gehören, sowohl nephroals auch neurotoxisch wirken, allerdings in viel höheren Dosen als diese in Impfstoffen verwendet werden. In den 90er-Jahren wurde die Frage nach der Toxizität von Thiomersal in Impfstoffen erneut auf…