Verbreitung von Hantavirusinfektionen in Deutschland
Ulrich, R.; Meisel, H.; Schütt, M.; Schmidt, J.; Kunz, A.; Klempa, B.; Niedrig, M.; Pauli, G.; Krüger, D.H.; Koch, J. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2004 · Heft 7 · S. 661 bis 670
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hantaviren gehören zur Gruppe der so genannten „emerging viruses“. Die in Europa vorkommenden humanpathogenen Viren rufen ein als „hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom“ bezeichnetes Krankheitsbild unterschiedlicher Schweregrade hervor. Für die Diagnostik von Hantavirusinfektionen werden in der Regel Immunfluoreszenztests unter Verwendung Virus-infizierter Zellen oder Enzymimmunoassays und Immunoblots unter Verwendung rekombinanter Nukleokapsidproteinderivate eingesetzt. Für einen hochsensitiven Nachweis im Enzymimmunoassay ist der Einsatz des jeweiligen homologen Hantavirus-Nukleokapsidproteins notwendig.…