Fixierung unruhiger Patienten aus rechtlicher Sicht
Weißauer, W. · Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen · 1995 · Heft 6 · S. 180 bis 182
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Klinikalltag erfordert zum Schutz unruhiger, in ihrer Bewußtseinslage gestörter Patienten gegen Selbstgefährtung und z. T. auch zum Schutz dritter (Bettnachbarn, Schwestern etc. ) abgestufte fixierende Routinemaßnahmen, wie das Anbringen von Bettgittern, das Anlegen von Leibgurten. .. oder auch die Sedierung mit Medikamenten. Ärzte und Pflegepersonen sind zur Durchführung der im individuellen Fall angemessenen Maßnahmen zum Schutz des Patienten gegen Selbstund Fremdgefährdung nicht nur berechtigt, sondern kraft ihrer Garantenstellung auch verpflichtet. Wie für folgenschwere Fehler bei der Behandlung und Pfle…