CareLit Fachartikel

β-Laktamasen mit breitem Wirkungsspektrum

Witte, W.; Mielke, M. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2003 · Heft 10 · S. 881 bis 890

Dokument
345836
CareLit-ID
Jahr
2003
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz
Autor:innen
Witte, W.; Mielke, M.
Ausgabe
Heft 10 / 2003
Jahrgang 46
Seiten
881 bis 890
Erschienen: 2003-10-01 09:18:26
ISSN
1437-1588

Zusammenfassung

Als extended spectrum β-Laktamasen (ESBL) wurden ursprünglich plasmidkodierte Enzyme der Ambler-Klassifizierung A und D bezeichnet, die aufgrund von Aminosäureaustauschmutation( en) auch Cephalosporine der 3. und 4.Gruppe hydrolysieren. Die erweiterte Definition schließt β-Laktamasen der Klasse C sowie Carbapenemasen (vorwiegend Metallo-β-Laktamasen der Klasse B) mit ein. ESBL der Gruppe A wurden bei Enterobacteriaceae erstmals 1988 in Frankreich bekannt. Seither gibt es eine fortlaufende Selektion neuer Mutanten (vor allem in den Gruppen TEM und SHV) sowie auch eine horizontale Ausbreitung ESBL tragender Hospit…

Schlagworte

β-Laktamasen ESBL Enterobacteriaceae Antibiotikaresistenz Carbapeneme Hospitalstämme Mutationen Mikrobiologie Diagnostik Hygienemaßnahmen Beta-Lactamases Extended-Spectrum Beta-Lactamases Antibiotic Resistance Microbiology Infection Control Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz