Pharmakogenetik zur Optimierung der Therapie bei HIV-Infektion
Fromm, M.F.; Schwab, M.; Eichelbaum, M. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2003 · Heft 10 · S. 851 bis 854
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Trotz vergleichbarer Plasmakonzentrationen ist die Wirkung der antiviralen Therapie der HIV-Infektion im Hinblick auf die Suppression der Virusreplikation zwischen den einzelnen Patienten sehr variabel. Bisher erklärte man solche Unterschiede unter anderem durch Mutationen des HI-Virus,die zur Resistenzentwicklung führen. Es ist allerdings auch vorstellbar, dass Wirtsfaktoren, die den Arzneimittelmetabolismus (Mutationen in Genen von Cytochrom-P450-Enzymen) sowie den Transfer des Wirkstoffes aus dem Blut an den Wirkort kontrollieren, für diese Variabilität mitverantwortlich sind. Einige der in der antiretroviral…