Pharmakotherapie der Depression
Schloss, P. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2003 · Heft 3 · S. 239 bis 244
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Depressive Störungen zählen zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen in der westlichen Welt mit Prävalenzzahlen zwischen 9% und 18%. Sie sind unter anderem durch Störungen des Affektes (depressive Stimmung, Ängste und Antriebsverlust, fehlende Lebensfreude, Insuffizienzund Schuldgefühle), vegetative Störungen (Libidoverlust, Schlafund Appetitstörungen) sowie wiederkehrende Gedanken an den Tod oder Suizid gekennzeichnet. Im Einklang mit der “Monoaminhypothese der Depression” haben sich bei der Pharmakotherapie der Depression insbesondere Substanzen als erfolgreich erwiesen, welche durch Blockade von spezifi…