CareLit Fachartikel

Berechnung der Kosten alkoholassoziierter Krankheiten

Horch, K.; Bergmann, E. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2003 · Heft 8 · S. 625 bis 635

Dokument
345980
CareLit-ID
Jahr
2003
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz
Autor:innen
Horch, K.; Bergmann, E.
Ausgabe
Heft 8 / 2003
Jahrgang 46
Seiten
625 bis 635
Erschienen: 2003-08-01 14:17:44
ISSN
1437-1588

Zusammenfassung

Bei knapper werdenden finanziellen Ressourcen ist es besonders wichtig zu wissen,welche gesellschaftlichen Lasten durch Sucht zu tragen sind. Mittels Humankapitalansatz wurden die direkten und indirekten Kosten alkoholbezogener Krankheiten in Deutschland für die Mitte der 90er-Jahre berechnet. Danach wird die Volkswirtschaft jährlich mit 40 Mrd.DM durch alkoholassoziierte Krankheiten belastet. Im Jahr 1995 sind dies 1,13% des Bruttosozialprodukts. Von den indirekten Kosten mit 24 Mrd. DM entsteht der größte Ressourcenverlust mit 14 Mrd. DM durch vorzeitige Mortalität. Frühberentungen machen den zweithöchsten Res…

Schlagworte

Kosten alkoholassoziierte Krankheiten Sucht Humankapitalansatz Mortalität Morbidität Ressourcenverlust Bruttosozialprodukt Frühberentungen Arbeitsunfähigkeit Krankenhausbehandlung Rehabilitation Alcoholism Health Care Costs Mortality Morbidity