Gesundheitsförderung in Lebenswelten von trans* Menschen
Richter, M.T.; Fütty, T.J.; Trautwein, R.; Lankenau, L.; Rupp, K.; Hampel, A. · Prävention und Gesundheitsförderung · 2025 · Heft 3 · S. 1 bis 7
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Alle Menschen haben ein Recht auf ein erreichbares Höchstmaß an Gesundheit [30] – laut dem Präventionsgesetz (PrävG) tragen die Förderung gesundheitsorientierten Handelns (Verhaltensebene) und die Stärkung gesundheitsförderlicher Strukturen (Verhältnisebene) dazu bei. Beide Ebenen haben Hürden und Ressourcen, v. a. für vulnerable Personen wie trans* Menschen, die in den USA als Hochrisikogruppe gelten [6].HintergrundTrans* Geschlechtlichkeit galt medizinisch lange als eine Störung der Geschlechtsentwicklung, denn trans* MenschenFootnote 1 konfligieren mit einer cis-zweigeschlechtlichen Norm: Sie identifizieren s…