CareLit Fachartikel

Terminale Sedierung aus juristischer Sicht

Rothärmel, S. · Ethik in der Medizin · 2004 · Heft 11 · S. 349 bis 357

Dokument
346674
CareLit-ID
Jahr
2004
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Rothärmel, S.
Ausgabe
Heft 11 / 2004
Jahrgang 16
Seiten
349 bis 357
Erschienen: 2004-11-01 17:42:20
ISSN
1437-1618
DOI

Zusammenfassung

Die Zulässigkeit der terminalen Sedierung als ultima-ratio-Maßnahme der Palliativmedizin bei sterbenden Patienten, die unter anders nicht kontrollierbaren schwersten Schmerzen und seelischen Qualen leiden, wird neuerdings auch in Europa kontrovers diskutiert. Während ihre Befürworter betonen, dass die terminale Sedierung nur dann zum Einsatz kommt, wenn die Standardmethoden der Palliativmedizin versagt haben, äußern ihre Gegner Angst vor einer neuen, unkontrollierten Form der aktiven Sterbehilfe. Insbesondere dann, wenn zeitgleich mit der terminalen Sedierung auf künstliche Ernährung und Flüssigkeitszufuhr verzi…

Schlagworte

terminale Sedierung Palliativmedizin juristische Sicht aktive Sterbehilfe rechtliche Bedeutung ethische Aspekte Palliative Care Terminal Care Euthanasia Ethics Legal Aspects Pain Management Ethik in der Medizin