CareLit Fachartikel

Zur Unterscheidung von terminaler Sedierung und Sterbehilfe

den Hartogh, G.A. · Ethik in der Medizin · 2004 · Heft 11 · S. 378 bis 391

Dokument
346679
CareLit-ID
Jahr
2004
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
den Hartogh, G.A.
Ausgabe
Heft 11 / 2004
Jahrgang 16
Seiten
378 bis 391
Erschienen: 2004-11-01 17:42:54
ISSN
1437-1618
DOI

Zusammenfassung

Bei der „terminalen Sedierung“ wird ein unheilbar kranker und schwer leidender Patient für den Rest seines Lebens in ein tiefes Koma versetzt. Das hierzu verwendete Morphin bzw. Midazolam kann lebensverkürzend wirken. Ist dies also eine Maßnahme, die das Leben des Patienten beendet, auf seinen Wunsch hin oder nicht? Gewöhnlich wird diese Frage mit nein beantwortet, wenn die lebensverkürzende Wirkung nur vorhersehbar, aber nicht beabsichtigt ist. Allerdings ist der Zugang der Menschen auch zu ihren eigenen Intentionen fallibel, so dass sogar ihre Selbstangaben in komplexen Fällen nicht sehr zuverlässig sind. Wenn…

Schlagworte

terminale Sedierung Sterbehilfe unheilbar Koma Morphin Midazolam Lebensverkürzung Intentionen ärztliches Handeln Patientenwunsch Palliative Care Euthanasia Terminal Care Pain Management Sedation Decision Making