CareLit Fachartikel

„Terminale Sedierung“

Müller-Busch, H.C. · Ethik in der Medizin · 2004 · Heft 11 · S. 369 bis 377

Dokument
346687
CareLit-ID
Jahr
2004
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Müller-Busch, H.C.
Ausgabe
Heft 11 / 2004
Jahrgang 16
Seiten
369 bis 377
Erschienen: 2004-11-01 17:43:45
ISSN
1437-1618
DOI

Zusammenfassung

Die Medikalisierung des Sterbens hat dazu geführt, dass ein „guter Tod“ zunehmend auch von medizinischen Interventionen erwartet wird. Die Möglichkeiten einer „terminalen Sedierung“ bis zum Tode werden von vielen als Ausweg angesehen, wenn bei unerträglichem Leid und aussichtsloser Prognose der Wunsch nach aktiver Sterbehilfe angesprochen wird. Durch eine Sedierung können zwar bei schwerstkranken Patienten schwerste therapierefraktäre Leidenszustände effektiv gelindert werden. Diese Therapieoption kann aber auch in der Absicht angewendet werden, den Todeseintritt medizinisch zu beschleunigen, so dass im Zusammen…

Schlagworte

terminale Sedierung guter Tod medizinische Interventionen aktiver Sterbehilfe schwerstkranke Patienten palliative Betreuung Euthanasiedebatte Leidenszustände Palliative Care Euthanasia Terminal Care Sedation Pain Management Quality of Life Ethik in der Medizin