Das Modell der Salutogenese
Blättner, B. · Prävention und Gesundheitsförderung · 2007 · Heft 5 · S. 67 bis 73
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Vor rund 25 Jahren führte Aaron Antonovsky das Modell der Salutogenese in die wissenschaftliche Diskussion ein. Es besagt, dass Menschen mit einem hohen Empfinden von Kohärenz (SOC) besser in der Lage sind, generalisierte Widerstandsressourcen zur Bewältigung von Stresssituationen für sich zu nutzen und sich deshalb auf dem Gesundheits-Krankheits-Kontinuum eher in Richtung Gesundheit entwickeln. Ein hoher SOC ist nicht mit bestimmten Bewältigungsstrategien verbunden, sondern mit einer der Situation angepassten Wahl. Das Modell eignet sich als theoretische Basis der Gesundheitsförderung, auch wenn der Forschungss…