„Initiierte Abstinenz“
Kalke, J.; Raschke, P.; Buth, S. · Prävention und Gesundheitsförderung · 2006 · Heft 10 · S. 219 bis 226
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Selbsterfahrungsübungen gewinnen als Methode der Suchtprävention an Bedeutung. In dieser Evaluationsstudie wird die Wirksamkeit einer solchen (beispielhaften) Intervention untersucht. Bei der „Initiierten Abstinenz“ verzichten die Schüler während eines 2-wöchigen Zeitraums auf ein Suchtoder Genussmittel (ganz oder teilweise). Dahinter steckt die lerntheoretische Annahme, dass das Erleben eines bewussten Verzichts ein eigenverantwortliches Konsumverhalten fördert. Die Effekte der Intervention wurden in einer Follow-up-Untersuchung (3fach-Panel) gemessen. Um prüfen zu können, ob Veränderungen bei den Schülern der…