CareLit Fachartikel

”Wrongful birth” und ”wrongful life”. Probleme der rechtlichen Bewältigung ärztlicher Pflichtverletzung bei der menschlichen Reproduktion

Losch, B.; Radau, W.C. · Ethik in der Medizin · 2000 · Heft 4 · S. 30 bis 43

Dokument
346897
CareLit-ID
Jahr
2000
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Losch, B.; Radau, W.C.
Ausgabe
Heft 4 / 2000
Jahrgang 12
Seiten
30 bis 43
Erschienen: 2000-04-01 18:23:09
ISSN
doi:10.1007/s0048100
DOI

Zusammenfassung

Der Fortschritt in der Fortpflanzungsund Pränatalmedizin erweitert die Verantwortlichkeit des Arztes im Bereich der Zeugung und Geburt. Eine fehlerhafte Diagnose oder ein Kunstfehler konfrontiert den Juristen mit einem Problemfeld, in das ethisch-moralische Anschauungen hineinwirken. Die Gerichtspraxis sieht sich diesen besonderen Schwierigkeiten ausgesetzt, wenn darüber zu entscheiden ist, ob der Arzt bei der Geburt eines unerwünschten oder erbgeschädigten Kindes für den Ersatz der Unterhaltskosten haftet. Zunächst wird die Rechtsprechung und die Debatte um den Anspruch der Eltern für ein planwidriges Kind (”wr…

Schlagworte

ärztliche Pflichtverletzung Fortpflanzungsmedizin Pränatalmedizin fehlerhafte Diagnose Kunstfehler ethisch-moralische Anschauungen Arzthaftung unerwünschtes Kind erbgeschädigtes Kind Gerichtspraxis Medical Malpractice Reproductive Medicine Prenatal Diagnosis Ethics Child Welfare Legal Liability