CareLit Fachartikel

Über die Einheit des Menschen aus ärztlicher Sicht

Gahl, K. · Ethik in der Medizin · 1999 · Heft 3 · S. 2 bis 11

Dokument
346924
CareLit-ID
Jahr
1999
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Gahl, K.
Ausgabe
Heft 3 / 1999
Jahrgang 11
Seiten
2 bis 11
Erschienen: 1999-03-01 18:29:01
ISSN
doi:10.1007/s0048100
DOI

Zusammenfassung

Dem ärztlichen Handeln kann sich die phänomenale Einheit des Menschen in den drei Schritten der körperlichen Untersuchung, der Anamnesenerhebung und der Therapie erschließen. Die Leiblichkeit ist dem Menschen Organ (potentiell auch personaler) Selbstempfindung, auch möglicher selbstempfundener Einheit und Identität. Sofern der Leib als auf seine Gegenständlichkeit (Objektivierbarkeit) reduzierter Körper untersucht (diagnostiziert) wird, bedarf es der sachund wertorientierten Begründung (der Indikation). Der Kranke ist als Subjekt, als Akteur seiner Leiblichkeit wie seiner Krankheit zu achten. Die Anamnesenerhebu…

Schlagworte

Einheit des Menschen körperliche Untersuchung Anamnesenerhebung Therapie Leiblichkeit Identität Krankheit biografische Kontinuität Lebensqualität Human Patient Care Quality of Life Disease Medical History Taking Physical Examination Ethik in der Medizin