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Passive, indirekt und direkt aktive Sterbehilfe – deskriptiv und ethisch tragfähige Unterscheidungen?

Quante, M. · Ethik in der Medizin · 1998 · Heft 11 · S. 206 bis 226

Dokument
346931
CareLit-ID
Jahr
1998
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Quante, M.
Ausgabe
Heft 11 / 1998
Jahrgang 10
Seiten
206 bis 226
Erschienen: 1998-11-01 18:30:02
ISSN
1437-1618
DOI

Zusammenfassung

In der Auseinandersetzung um die Frage, ob aktive Sterbehilfe mit dem ärztlichen Ethos vereinbar ist, werden häufig deskriptive Unterscheidungen wie Tun vs. Unterlassen, aktiv vs. passiv oder auch intendieren vs. in Kauf nehmen benutzt, um eine kategorische moralische Differenz zwischen Töten und Sterbenlassen auszuweisen. Als zusätzliche Schwierigkeit erweist sich dabei zum einen, daß zentrale Begriffe zwischen einer deskriptiven und einer ethischen Bedeutung changieren, und zum anderen, daß die Kennzeichnung des Problems (z.B. Sterbehilfe) selbst ethisch nicht neutral ist. Nach der Entwicklung einer ethisch ne…

Schlagworte

aktive Sterbehilfe passive Sterbehilfe ethische Differenz Tun vs. Unterlassen moralische Argumente Rechtfertigungsgründe Euthanasia Ethics Decision Making Medical Ethics Terminal Care Patient Rights Ethik in der Medizin