Klinische Implikationen der geschätzten glomerulären Filtrationsrate
Weingart, C.; Wirnsberger, G.H. · Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie · 2021 · Heft 1 · S. 205 bis 210
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (eGFR) ist ein entscheidender Parameter zur Beurteilung der Nierenfunktion. Sie ermöglicht die frühzeitige Erkennung von Nierenerkrankungen und die Überwachung des Krankheitsverlaufs. Eine niedrige eGFR kann auf eine chronische Nierenerkrankung hinweisen und erfordert eine sorgfältige klinische Bewertung sowie gegebenenfalls therapeutische Maßnahmen. Die eGFR wird häufig zur Risikostratifizierung von Patienten verwendet, insbesondere bei der Planung von Behandlungen für Begleiterkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck. Die Interpretation der eGFR