Doping für das Gehirn
Iglseder, B. · Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie · 2017 · Heft 12 · S. 143 bis 148
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Es liegt in der Natur des Menschen, seine Grenzen ausloten und verschieben zu wollen. Dazu sind seit jeher Substanzen willkommen, welche die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit steigern sollen [1]. Den Begriff Doping verbindet man gemeinhin mit dem Leistungssport: Nachrichten über gedopte Hochleistungssportler begleiten alle Großereignisse von Olympia bis Tour de France. Der Begriff hat seinen Ursprung wahrscheinlich in Südostafrika: Als Dop wird ein alkoholisches Getränk bezeichnet, das während religiöser Zeremonien als Stimulans dient; hier ist also der Zusammenhang mit einer Aktivierung des Gehirns na…