Alter(n) und Ambivalenz
Aner, K.; Fooken, I. · Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie · 2015 · Heft 11 · S. 1 bis 2
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Ambivalenzen des Lebens und des Alterns sind allgegenwärtig. Sie sind konstitutiv eingewoben in die entwicklungsdynamischen Prozesse lebenslanger Sozialisation, beginnen mit der Geburt und dauern an bis zum Ende des Lebens. Zeruya Shalev beschreibt dieses Phänomen in ihrem Roman Liebesleben: „Ajala sagte, das Bild, dass du im Kopf hast, ist immer vollkommener als das, was du mit deinen Augen siehst, das trifft für alles zu, und ich sagte, dann wäre es vielleicht besser, es sollte im Kopf bleiben und man sollte sich nichts wirklich anschauen und keine Menschen treffen. Aber dann wird man ja nie erwachsen, sag…