„Timed up and go“ für die Finger in Form des 20-Cents-Tests
Krupp, S.; Kasper, J.; Balck, F.; Schnoor, M.; Eisemann, N.; Lohse, K.; Brunk, J.; Katalinic, A.; Willkomm, M. · Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie · 2015 · Heft 1 · S. 121 bis 127
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Feinmotorik spielt bei Aktivitäten des täglichen Lebens und weiteren kognitiv anregenden Tätigkeiten und damit auch in der Risikoreduktion für demenzielle Erkrankungen eine Rolle. Insbesondere in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen erfahren durch einen Verlust der feinmotorischen Kompetenz eine Potenzierung der Deprivation von sozialer Teilhabe. Ein Instrument, dessen Stärke die Simplizität ist, kann nicht alle Aspekte der Feinmotorik abbilden. An die Stelle des Vermeidens angesichts des unerfüllbaren Anspruchs, alles zu erfassen, tritt hierbei die Absicht, fast alles zu erfassen, was alltagsrelevant ist…