Inkontinenz ist kein unabänderliches Schicksal Beratung im Krankenhaus
Schiebold, U.; · Pflegezeitschrift · 1995 · Heft 8 · S. 467 bis 469
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei etwa 10 % der über 60jährigen in der Bevölkerung und bereits 40 % der über 80jährigen liegt eine Inkontinenzform vor, und etwa 2, 5 Millionen Betroffene verteilen sich auf die anderen Altersgruppen. Solche Zahlen machen deutlich, daß Inkontinenz nicht nur als eines der vier geriatrischen I weiterhin an Bedeutung gewinnen wird, sondern, bezogen auf die Gesamtbevölkerung, eine steigende sozialpolitische Dimension ausmacht. Die Autorin plädiert dafür, Inkontinenz nicht länger als altersbedingtes Symptom - sozusagen als unabdingbaren Schicksalsschlag - kommentarlos hinzunehmen.