CareLit Fachartikel

Wie wird die Wohnung eines Patienten zum Arbeitsplatz? Interaktionstheoretische Anmerkungen zur Rolle Pflegefachkraft in der ambulanten Pflege

Wiese, M. · Pflege, Bern · 1995 · Heft 9 · S. 229 bis 235

Dokument
35262
CareLit-ID
Jahr
1995
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Pflege, Bern
Autor:innen
Wiese, M.
Ausgabe
Heft 9 / 1995
Jahrgang 8
Seiten
229 bis 235
Erschienen: 1995-09-01 00:00:00
ISSN
1012-5302
DOI

Zusammenfassung

In der ambulanten Pflege stehen Pflegekräfte vor der Aufgabe, die Wohnung der Patienten zu ihrem Arbeitsplatz zu machen und auf dieser Bühne dann die Rolle einer professionellen Pflegekraft zu spielen. Auf dem Hintergrund der Rollentheorie von Goffman werden einige, in der Pflegeinteraktion angelegte, strukturelle Barrieren skizziert, die die Darstellung dieser Rolle behindern. In solchen und anderen Pflegeinteraktionen müssen die Pflegenden ausreichend Rollendistanz wahren können, um ihre professionelle Handlungsautonomie zu erhalten.

Schlagworte

AMBULANTE PFLEGE SOZIOLOGIE NORM SOZIALE ROLLE PFLEGEPERSONAL WOHNUNG PATIENTEN ARBEITSPLATZ ALTENPFLEGE FORSCHUNG ES GESUNDHEIT ALTENHILFE VERHALTEN ZIELE