CareLit Fachartikel

Eibenintoxikation bei Jugendlichen

Bienenstein, E.; Böhmer, J.; Haas, N. · Deutsches Ärzteblatt · 2025 · Heft 11 · S. 1 bis 1

Dokument
352941
CareLit-ID
Jahr
2025
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Bienenstein, E.; Böhmer, J.; Haas, N.
Ausgabe
Heft 11 / 2025
Jahrgang 57
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Die Eibenintoxikation tritt beim Verzehr von Eibennadeln auf und ist eine durch das Alkaloid Taxin B hervorgerufene schwere Vergiftung. Die Eibe (Taxus baccata) enthält verschiedene Alkaloide; Hauptalkaloid mit circa 30 % ist Taxin B, das schnell enteral resorbiert wird und kardiotoxisch wirkt. Es kommt zu schweren therapierefraktären kardialen Rhythmusstörungen, die häufig eine prolongierte Reanimation beziehungsweise ECMO-Therapie (extrakorporale Membranoxygenierung) nach sich ziehen und tödlich verlaufen können (1, 2). Der rasche Einsatz von Digoxin-spezifischen Fab-Antikörperfragmenten (fab, „fragment antige…

Schlagworte

Eibenintoxikation Jugendliche Alkaloid Taxin B Vergiftung kardiotoxisch Rhythmusstörungen ECMO-Therapie Digoxin-Antikörper Giftelimination Taxus Poisoning Cardiotonic Agents Antibodies Monoclonal Antibody Fragments