CareLit Fachartikel

Punktprävalenzrate nur eingeschränkt sinnvoll

Stausberg, J. · Deutsches Ärzteblatt · 2025 · Heft 4 · S. 1 bis 1

Dokument
353505
CareLit-ID
Jahr
2025
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Stausberg, J.
Ausgabe
Heft 4 / 2025
Jahrgang 57
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Die Häufigkeit unerwünschter Ereignisse (UE) wird gerne über Querschnittsuntersuchungen ermittelt. Die berechnete Punktprävalenzrate gibt den Anteil von Patientinnen und Patienten an, die gleichzeitig ein UE aufweisen. Laut Aghdassi et al. sind von 100 Patientinnen und Patienten 3 – 4 gleichzeitig von einer nosokomialen Infektion betroffen (Inhouse-NI) (1). Diese Angabe bestimmt den Ressourcenbedarf im Krankenhaus. Zur Beurteilung der Patientensicherheit ist die Punktprävalenzrate jedoch nur eingeschränkt sinnvoll. Wichtiger ist das Risiko eines stationär aufgenommenen Patienten für ein UE. Dies lässt sich über…

Schlagworte

Punktprävalenzrate Periodenprävalenzrate unerwünschte Ereignisse nosokomiale Infektionen Patientensicherheit Ressourcenbedarf Querschnittuntersuchungen ICD-10 ICD-11 Liegedauer Prevalence Patient Safety Nosocomial Infections Hospitalization Cross-Sectional Studies Data Collection