Retrospektive, monozentrische Analyse des Diagnosezeitpunkts der operationsbedürftigen, angeborenen Katarakt.
Faber, H.; Spitzer, M.S.; Druchkiv, V.; Schüttauf, F.; Bittersohl, D. · Deutsches Ärzteblatt · 2024 · Heft 26 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Weltweit zählt die angeborene Katarakt (CC), wie auch die Frühgeborenenretinopathie (ROP), zu den häufigsten Ursachen für vermeidbare organische Sehbehinderungen und Erblindungen im Kindesalter (1). Eine kürzlich durchgeführte Metaanalyse schätzt die weltweite Prävalenz auf 4 bis 5 Patientinnen und Patienten pro 10 000 (2). Empfohlen wird die operative Versorgung der unilateralen Katarakt in der sechsten Lebenswoche. Bei bilateraler Katarakt ist der optimale Zeitpunkt unklar und scheint nach individueller Stratifizierung des sinkenden operationsinduzierten Glaukomrisiko und des steigenden Risikos der Deprivation…