Pseudohypoxische Hirnschwellung – eine seltene Komplikation bei neurochirurgischen Eingriffen
Panzer, S.; Bierschneider, M.; Vetter, S. · Deutsches Ärzteblatt · 2024 · Heft 12 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine 57-jährige Patientin wachte nach einer komplikationslosen lumbalen interlaminären Fensterung verzögert auf und war nicht kontaktierbar. Die notfallbedingte computertomografische Untersuchung zeigte ein globales Hirnödem, jedoch eine unauffällige Kontrastierung der intrakraniellen Arterien. Drei Tage später erfolgte bei wieder normaler Vigilanz aufgrund starker Kopfschmerzen eine Magnetresonanztomografie (MRT), die ein hyperintenses T2/FLAIR-Signal der Stammganglien und einen hyperintensen Rand lateral des Nucleus lentiformis (Abbildung) nachwies. Die pseudohypoxische Hirnschwellung ist eine seltene, 2003 er…