Entwicklung der Diagnoseprävalenz psychischer Störungen 2012–2022
Thom, J.; Jonas, B.; Reitzle, L.; Mauz, E.; Hölling, H.; Schulz, M. · Deutsches Ärzteblatt · 2024 · Heft 11 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: In Auswertungen von Krankenkassen zeigt sich für die Diagnoseprävalenz psychischer Störungen eine Zunahme, deren Niveau und Umfang variieren. Im Rahmen von Mental Health Surveillance sollen Trends kassenübergreifend und differenziert nach verschiedenen Diagnosegruppen, Geschlecht und Alter sowie vor und während der COVID-19-Pandemie beschrieben werden. Methode: In bundesweiten vertragsärztlichen Abrechnungsdaten der Jahre 2012–2022 (Nmin = 68,7 Millionen, Nmax = 73,7 Millionen Personen) wurden Diagnoseprävalenzen psychischer Störungen (ICD-10 F00–F99 sowie für fünf ausgewählte Diagnosegruppen) strat…