Radiosynoviorthese bei aktivierter Arthrose
Merkle, L.; Zöphel, K. · Deutsches Ärzteblatt · 2024 · Heft 10 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine weitere seit langem etablierte und sichere intraartikuläre, lokale, nuklearmedizinische Injektionstherapie stellt die Radiosynoviorthese (RSO) dar. Dieses seit den 1960er-Jahren genutzte Therapieverfahren findet, neben chronisch entzündlichen Gelenkerkrankungen, auch bei Arthrosen mit Begleitentzündung (aktivierte Arthrose) Anwendung. Nach Einbringen eines kolloidalen, β-Strahlen-emittierenden Radionuklids in den betroffenen Gelenkspalt erfolgt die Phagozytose des Radiopharmakons durch die Synovialzellen und Makrophagen mit anschließender lokaler Bestrahlung der hypertrophierten Synovialis. In der Konsequen…