Interventionen bei Sprachentwicklungsverzögerungen und -störungen
Neumann, K.; Kauschke, C.; Fox-Boyer, A.; Lüke, C.; Sallat, S.; Kiese-Himmel, C. · Deutsches Ärzteblatt · 2024 · Heft 5 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Etwa 9,9 % aller Kinder haben Sprachentwicklungsstörungen (SES), davon 7,6 % in einer umschriebenen Form – (U)SES – ohne gravierende Zusatzbeeinträchtigungen, weitere 2,3 % mit sprachrelevanten Komorbiditäten wie Hörstörungen. SES gehören zu den meist behandelten Störungen im Kindesalter und mindern bei Persistenz häufig den Bildungserfolg und den späteren sozialen Status. Ein wichtiges Risikostadium für (U)SES sind Sprachentwicklungsverzögerungen (SEV) zwischen dem 2. und 3. Geburtstag. Methode: Eine interdisziplinäre S3-Leitlinie reflektiert das Wissen zu evidenzbasierten Interventionen bei SES un…