Seltener Fall einer iatrogenen prionähnlichen Pathogenese einer zerebralen Amyloidangiopathie
Jensen-Kondering, U.; Heß, K.; Flüh, C.; Kuhlenbäumer, G.; Margraf, N.G. · Deutsches Ärzteblatt · 2024 · Heft 2 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die zerebrale Amyloidangiopathie (CAA) ist die häufigste Ursache für eine Lobärblutung bei älteren (> 50 Jahre) Patientinnen und Patienten. Histopathologisch liegt eine Akkumulation von β-Amyloid in den Gefäßwänden von kleinen zerebralen und subarachnoidalen arteriellen Gefäßen vor. Diese bewirkt eine erhöhte Anfälligkeit für Blutungsereignisse (1). Selten können neben der weitaus am häufigsten vorkommenden spontanen Form genetisch determinierte Formen auftreten. Gut untersucht ist die holländische Variante. 2015 wurde erstmals über die iatrogene Übertragung von fibrillären Aβ-Aggregaten nach Therapie mit Wachst…