Verordnung potenziell inadäquater Medikation (PIM)
Wohlgemuth, A.; Michalowsky, B.; Hoffmann, W.; Platen, M.; Engeli, S.; Wucherer, D.; Ittermann, T. · Deutsches Ärzteblatt · 2024 · Heft 1 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Als potenziell inadäquate Medikation (PIM) werden Medikamente beziehungsweise Wirkstoffe bezeichnet, die aufgrund ihres Nebenwirkungsprofils älteren Menschen nicht verordnet werden sollten. Hierbei handelt es sich um relative Kontraindikationen, welche stets im Gesamtkontext und unter Beachtung der Komorbiditäten sowie sonstigen Medikation betrachtet werden sollten. Unlängst wurde die PRISCUS-Liste 2.0 publiziert – eine überarbeitete Version einer PIM-Liste für den deutschen Arzneimittelmarkt (1). Bedenkt man die Anzahl älterer Patientinnen und Patienten im Gesundheitssystem, für die diese Arzneimittel Gefahren…