„Konsentierte“ Alternativempfehlungen muten befremdlich an.
Egidi, G.; Niebling, W.; Schmiemann, G.; Wille, H.; Wilm, S. · Deutsches Ärzteblatt · 2023 · Heft 31 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die PRISCUS-Liste ist ein sehr wichtiges Instrument zur Beurteilung von Medikamenten für ältere Menschen (1). Solche Listen haben eine erhebliche normative Wirkung – ein Abweichen muss im Streitfall begründet werden können. Dies trifft vor allem für Mittel zu, die eindeutig als „potenziell inadäquate Medikation“ (PIM) bewertet sind. Wir waren am Entstehungsprozess der Liste beteiligt – und sorgen uns dennoch hinsichtlich der als Alternativen zu den PIM benannten Wirkstoffe. Das kann im Konsensusprozess nicht immer ausreichend ausdiskutiert werden. Folgende Beispiele für „konsentierte“ Alternativempfehlungen mute…