CareLit Fachartikel

Genetische (Re-)Evaluation für eine optimierte Versorgung von Erwachsenen mit Behinderungen

Knopp, C.; Steiner, R.; Lausberg, E.; von Hoegen, C.; Busse, S.; Meyer, R.; Eggermann, K.; Schüler, H.; Begemann, M.; Eggermann, T.; Kurth, I.; Schulz, J.B.; Elbracht, M.; Maier, A. · Deutsches Ärzteblatt · 2022 · Heft 51 · S. 1 bis 1

Dokument
358386
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Knopp, C.; Steiner, R.; Lausberg, E.; von Hoegen, C.; Busse, S.; Meyer, R.; Eggermann, K.; Schüler, H.; Begemann, M.; Eggermann, T.; Kurth, I.; Schulz, J.B.; Elbracht, M.; Maier, A.
Ausgabe
Heft 51 / 2022
Jahrgang 54
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Für Intelligenzminderungen im Rahmen neurologischer Entwicklungsstörungen ist in vielen Fällen eine genetische Ursache anzunehmen (1). In der Vergangenheit konnten durch die molekulare Karyotypisierung (Array-Diagnostik) Aufklärungsraten von 15–20 % erreicht werden. Durch die Exomsequenzierung (ES; Whole Exome Sequencing, WES; Sequenzierung aller Abschnitte der DNA, die in Protein-Sequenz übersetzt werden) sind verbesserte Aufklärungsraten möglich geworden, die nach nationalen und internationalen Studien im Kindesalter bei etwa 30–50 % (2, 3) liegen. Bislang gibt es nur vereinzelt Studien, die gezielt die Detekt…

Schlagworte

genetische Ursachen Intelligenzminderung neurologische Entwicklungsstörungen molekulare Karyotypisierung Exomsequenzierung Erwachsene Entwicklungsstörungen humangenetische Evaluation Genetic Testing Intellectual Disability Developmental Disabilities Exome Sequencing Karyotyping Genetic Counseling Deutsches Ärzteblatt