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Gesichtsödem als Hinweis auf eine seltene, schwere Arzneimittelreaktion

Ramcke, T.; Enk, A.; Hoffmann, J. · Deutsches Ärzteblatt · 2022 · Heft 31 · S. 1 bis 1

Dokument
359387
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Ramcke, T.; Enk, A.; Hoffmann, J.
Ausgabe
Heft 31 / 2022
Jahrgang 54
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Eine 47-jährige Patientin stellte sich mit seit drei Tagen bestehendem makulopapulösem Exanthem, Gesichtsödem, Fieberschüben bis 38,5 ° C, Abgeschlagenheit und rechtsseitigem Oberbauchschmerz vor (Abbildung). Seit drei Wochen erfolgte eine einschleichend dosierte Therapie mit Sulfasalazin (zuletzt 2 g/Tag) bei unklassifizierbarer Arthritis. Laborchemisch waren eine Leukozytose (26,49/nL), ein erhöhter CRP-Wert (24 mg/L), eine Bluteosinophilie (2,92/nL) und die Transaminasen (GOT: 134, GPT: 166, GGT: 237 U/L) auffällig. Es bestand sonografisch eine Hepatosplenomegalie. Wir stellten die Diagnose eines Sulfasalazin…

Schlagworte

Gesichtsödem Arzneimittelreaktion DRESS-Syndrom Sulfasalazin Leukozytose Hepatosplenomegalie Drug Eruptions Eosinophilia Sulfasalazine Herpesvirus 6 Hepatosplenomegaly Glucocorticoids Deutsches Ärzteblatt