Schlusswort
Liu, Y. · Deutsches Ärzteblatt · 2022 · Heft 22 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zum Einen ist die Ätiologie der sklerosierenden Osteomyelitis nicht vollständig geklärt, obwohl man üblicherweise annimmt, dass sie auf eine bakterielle Infektion zurückgeht (zumeist wenig pathogene Bakterien wie etwa Aktinomyzeten); Bakterienkulturen sind jedoch meistens negativ. Zum Anderen kann die chronische sklerosierende Osteomyelitis mit kortikaler Hypertrophie und Hyperplasie, rauer Knochenoberfläche sowie mit durch Granulationsgewebe und ibröses Gewebe verengter oder sogar verschlossener Knochenmarkhöhle einhergehen. Diese Merkmale fanden sich auch in dem von uns beschriebenen Fall (1). Die Krankheit ve…