Inkarzerierte paraösophageale Hernie
Kuvendjiska, J.; Fichtner-Feigl, S.; Hoeppner, J. · Deutsches Ärzteblatt · 2020 · Heft 49 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine paraösophageale Hernie tritt auf, wenn sich der Magen durch eine Schwachstelle im Zwerchfell in den Brustraum schiebt. Inkarzerierte paraösophageale Hernien sind besonders problematisch, da sie das Risiko einer Strangulation erhöhen, was zu einer Unterbrechung der Blutversorgung des betroffenen Gewebes führen kann. Symptome umfassen Schmerzen, Übelkeit und Schluckbeschwerden. Die Diagnose erfolgt meist durch bildgebende Verfahren wie Röntgen oder CT-Scans. Die Behandlung erfordert häufig eine chirurgische Intervention, um die Hernie zu reparieren und mögliche Komplikationen zu vermeiden.