Pupillometrie-gestütztes Nozizeptionsmonitoring in der Kardioanästhesie
Bartholmes, F.; Malewicz, N.M.; Ebel, M.; Zahn, P.K.; Meyer-Frießem, C.H. · Deutsches Ärzteblatt · 2020 · Heft 49 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: In der Kardioanästhesie werden üblicherweise Opioide hochdosiert eingesetzt, jedoch ohne Monitoring der Nozizeption. Bei nichtkardiochirurgischen Eingriffen kann durch die pupillometrische Messung des Pupillary-Pain-Index (PPI: 1 – 9) die intraoperative Opioidmenge reduziert werden. In einer randomisierten kontrollierten Studie wurde untersucht, ob die Pupillometrie als Nozizeptionsmonitoring in der Kardioanästhesie eingesetzt werden kann und zu einer Opioidreduktion führt. Methode: 57 herzchirurgische Patienten mit kontinuierlicher Sufentanilapplikation (initial: 0, 7 µg/kg/h) wurden in die PPI-Gru…