Nuklearmedizinische Diagnostik bei Parkinson-Syndromen
Buchert, R.; Buhmann, C.; Apostolova, I.; Meyer, P.T.; Gallinat, J. · Deutsches Ärzteblatt · 2019 · Heft 44 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die ätiologische Einordnung eines Parkinson-Syndroms erfolgt primär klinisch, das heißt symptombasiert und mithilfe konventioneller Zusatzuntersuchungen. Bei den meisten Patienten ist die klinische Diagnose eindeutig. Falls die ätiologische Einordnung nach Abschluss der klinischen Basisdiagnostik nicht hinreichend sicher ist (bis zu 30 % der Fälle), können nuklearmedizinische Zusatzuntersuchungen sinnvoll sein. Dazu zählt insbesondere die zerebrale Einzel-Photonen-Emissions-Computertomografie (SPECT) mit Dopamintransporter(DAT)-Liganden. Die DAT-SPECT dient dazu, eine nigrostriatale Degeneration nac…