Rezidivierende Fazialisparese
Selge, C.; Danek, A. · Deutsches Ärzteblatt · 2019 · Heft 41 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die rezidivierende Fazialisparese ist eine neurologische Erkrankung, die durch wiederholte Lähmungen des Gesichtsnervs (Nervus facialis) gekennzeichnet ist. Diese Lähmungen können einseitig auftreten und führen zu Beeinträchtigungen der Mimik sowie der Gesichtsmuskulatur. Die Ursachen sind vielfältig und können von Virusinfektionen, wie dem Herpes-simplex-Virus, bis hin zu entzündlichen oder traumatischen Faktoren reichen. Die Diagnose erfolgt meist klinisch, unterstützt durch bildgebende Verfahren. Die Behandlung umfasst in der Regel Kortikosteroide zur Entzündungshemmung sowie