Abrechungstechnische Probleme
von Zastrow, C. · Deutsches Ärzteblatt · 2019 · Heft 27 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Artikel thematisiert die Abrechnung der Exom-Sequenzierung bei „globalen Entwicklungsstörungen“ über die EBM-Ziffer 11514 und stellt klar, dass diese Annahme falsch ist. Laut EBM-Präambel ist eine Abrechnung nur bei Verdacht auf seltene Erkrankungen mit einer Prävalenz von maximal fünf auf 10.000 möglich. Da die Prävalenz für „globale Entwicklungsstörungen“ bei 1 % (100 auf 10.000) liegt, ist eine humangenetische Abklärung nicht abgedeckt. Dies kann zu Enttäuschungen bei Eltern führen, die Leistungen beantragen, die nicht von den Krankenkassen übernommen werden. Zudem wird versäumt, auf