Pulmonale arteriovenöse Malformation
Klein, M.; Kundel, C.; Brandl, R. · Deutsches Ärzteblatt · 2019 · Heft 20 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die pulmonale arteriovenöse Malformation (PAVM) ist eine Gefäßanomalie, bei der es zu einer abnormalen Verbindung zwischen den pulmonalen Arterien und Venen kommt. Diese Fehlbildung kann zu einer unzureichenden Sauerstoffversorgung des Blutes führen, da sauerstoffarmes Blut direkt in den venösen Kreislauf gelangt, ohne durch die Lunge gefiltert zu werden. Die häufigsten Symptome sind Atemnot, Müdigkeit und Zyanose. Die Diagnose erfolgt meist durch bildgebende Verfahren wie CT oder MRT. Die Behandlung umfasst in der Regel interventionelle Verfahren zur Schließung des Shunts, um die normale