Schmerzchronifizierung nach operativen Eingriffen
Geil, D.; Thomas, C.; Zimmer, A.; Meißner, W. · Deutsches Ärzteblatt · 2019 · Heft 15 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Allein in Deutschland werden jährlich über 18 Millionen operative Eingriffe durchgeführt. Nach Operationen entwickeln etwa 10 % der Patienten mittlere oder starke chronische Schmerzen (CPSP, „chronic postsurgical pain“), die mit erheblichen, negativen Auswirkungen auf die Lebensqualität einhergehen können. Die Schmerzen müssen mindestens drei Monate anhalten, um als chronisch eingestuft zu werden. Sie können aber auch nach einem symptomfreien Intervall auftreten. Möglicherweise kann eine perioperative Anwendung von Lokalanästhetika das Auftreten von CPSP verringern. Methode: Es wurde eine selektive…