Schlusswort
Bolenz, C.; Eisenhardt, A.; Schröppel, B.; Schmitz-Dräger, B.J.; Grimm, M. · Deutsches Ärzteblatt · 2019 · Heft 11 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Im Schlusswort wird die Bedeutung der Diskussion über die Hämaturieabklärung hervorgehoben. Neben den in der Grafik 1 genannten häufigen Ursachen sollten auch seltene Faktoren berücksichtigt werden, wie gynäkologische Erkrankungen (z. B. Endometriose) und urogenitale Atrophie, die reversible Mikrohämaturie verursachen können. Zudem ist es wichtig, anamnestisch eine Pseudohämaturie auszuschließen, die durch bestimmte Nahrungsmittel verursacht werden kann, sowie falsch-positive Ergebnisse von hochsensitiven Urinstreifentests zu beachten. Die Berücksichtigung dieser Aspekte ist entscheidend für