CareLit Fachartikel

Undifferenzierte Darstellung

Mützel, E.; Banaschak, S. · Deutsches Ärzteblatt · 2019 · Heft 9 · S. 1 bis 1

Dokument
368548
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Mützel, E.; Banaschak, S.
Ausgabe
Heft 9 / 2019
Jahrgang 51
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

In der Übersichtsarbeit von Berthold et al. wird die Aussage getroffen, dass eine lineare Schädelfraktur ohne intrakranielle Verletzung bereits bei Stürzen aus niedriger Höhe auftreten kann. Diese Darstellung ist jedoch undifferenziert und irreführend. Die Beurteilung der Glaubhaftigkeit einer Unfallanamnese erfordert umfassende forensische Erfahrung. Kritisch wird auch der Umgang mit der Arbeit von Atkinson et al. betrachtet, die Zeugenaussagen unreflektiert zur Klassifizierung von „Unfällen“ nutzen. Eine fundierte Übersicht zu Kinderstürzen von Alexander et al. wird nicht erwähnt, obwohl

Schlagworte

Schädelfraktur Unfallanamnese forensische Erfahrungen Misshandlungsfälle Stürze Kinder biomechanische Aspekte Literaturkritik Fractures Skull Child Abuse Forensic Medicine Falls Biomechanics Medical Literature Evidence-Based Medicine