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Irreversibler Hirnfunktionsausfall – sicheres Todeszeichen?

Parzeller, M.; Zedler, B.; Verhoff, M.A. · Deutsches Ärzteblatt · 2019 · Heft 6 · S. 1 bis 1

Dokument
368732
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Parzeller, M.; Zedler, B.; Verhoff, M.A.
Ausgabe
Heft 6 / 2019
Jahrgang 51
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Der irreversible Hirnfunktionsausfall (IHA) wird oft als „biologisches Lebensende des Menschen“ bezeichnet, was jedoch nicht mit der thanatologischen Definition des biologischen Todes, dem Absterben der letzten Zelle, übereinstimmt. Diese Gleichsetzung ist nicht zulässig. Der Text verdeutlicht dies anhand der Funktion der Hirnanhangsdrüse, die auch im Zustand des IHA weiterhin aktiv sein kann. Dies zeigt, dass der IHA nicht automatisch das Ende aller biologischen Funktionen bedeutet und somit nicht als sicheres Todeszeichen betrachtet werden kann. Die Differenzierung zwischen IHA und

Schlagworte

irreversibler Hirnfunktionsausfall biologisches Lebensende biologischer Tod Hirnanhangsdrüse Thanatologie Zellsterben Brain Death Biological Death Hypophysis Thanatology Cell Death Deutsches Ärzteblatt